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Macht doch mal blau!

blaubeeren

Buenos días! Nach meiner gut überstandenen Prüfungsphase melde ich mich zurück mit einem Post über weitere Leckerein mit Blaubeeren. Diesmal allerdings mit Blaubeeren aus Chile. Wie Ihr wisst versuche ich mich vorwiegend regional zu ernähren, aber es darf  auch ab und an aus der Saison heraus sein – gerade wenn es um Blaubeeren geht 😀 ❤

Chilenische Blaubeeren gibt es bei uns von Dezember bis April importiert durch Foods from Chile. Ab Juli gibt es auch die heimischen Kulturen. In Chile gedeihen die Beeren klimatsich bedingt besonders gut. Durch die fruchtbaren Böden wird wenig Dünger benötigt und auch gegen den Schädlingsbefall muss kaum etwas unternommen werden. Diese Bedigungen ergeben auch trotz des langen Transportweges nach Europa eine positive CO2 Bilanz.

Für unsere Ernährung sind die Kleinen mit ihren Vitaminen und Mineralstoffen wie Mangan sehr wichtig. Bereits in der Urzeit bediente sich der Mensch der Beere als Kohlenhydratlieferant. Weniger gut sieht es jedoch mit dem Energiegehalt der Blaubeeren aus, da sie aus etwa 86% aus Wasser bestehen, aber was solls, denn sie schmecken ganz hervoragend 🙂

Was man aus der Blaubeere so alles zaubern kann, zeigte der vegan-vegetarische Koch Udo Einenkel auf einem Bloggertreffen. Mit von der Partie waren noch die Foodies Franzi, Björn und Dirk. Gemeinsam kochten wir ein Dreigängemenü unter der Anleitung von Udo. Er gab uns einen Einblick in Vollwerternährung, die auf stark verarbeitete Lebensmittel wie Zucker verzichtet. Er kitzelte mit uns das Beste aus den Blaubeeren heraus beginnend mit einem winterlichen Salat mit Apfel-Balsamico, dazu Crostini mit Ziegenfrischkäse (denkt dran er ist vegetarischer Koch ;)) und Blaubeer-Birnen-Chutney als Vorspeise. Als Hauptgang gab es dann Saitan in Blaubeer-Rosmarin-Jus mit Topinabur-Kartoffel-Stampf und Rosenkohl.

Das Dessert war etwas bekannter, aber nicht minder lecker: ein Blueberry-Apple-Pie mit Vanille Schlagobers. Es schmeckte unglaublich gut und es war überraschend wie wunderbar sich die Blaubeeren – ob herb oder süß – geschmacklich kombinieren lassen. Ich war begeistert vom Menü und der angenehmen Atmosphäre. In Fotos einfangen wurde das Ambiente vom Fotografen Marc Waldow. Dennoch möchte ich Euch ein Stückchen vom Event nach Hause geben mit meiner Abwandlung des Blueberry-Apple-Pie Rezeptes von Udo Einekel. Im Gegensatz zu seinem Rezept sind bei mir auch weiterverarbeitete Lebensmittel wie Agavendicksaft und Margarine enthalten, aber lecker schmeckt er trotzdem. Ich wünsche Euch einen guten Apetit und viel Spaß beim Kochen mit Blaubeeren 🙂

Menge

23cm Ø Backform

Zubereitungsdauer

ca. 3 Stunden

Ruhzeit

(2 Stunden)

 

Zutatenliste Gewürzliste
300g Blaubeeren 1/2 Salz
300g Äpfel 2 Msp Vanillepulver
350g Weizenvollkornmehl ( und zwei gehäufte Esslöffel extra) 2 Msp Zimt
175g kalte Margarine (im original Rezept Butter)
40ml Eiswasser
100g Agavendicksaft (im original Rezept Akazienhonig)

Zubereitung ❤

  1. Margarine in kleiner Stückchen schneiden und zum erkalten in den Kühlschrank stellen (im besten Falle eine Stunde). Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. Im Anschluss daran die Margarine hinzugeben und das ganze zu einer krümeligen Konsistenz verarbeiten, so das der Teig marmoriert aussieht.
  2. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig in zwei Portionen aufteilen. Es werden 450g für den Boden benötigt. Der Restteig wird später für die Haube verwendet. Jede Portion formt Ihr zu einer Platte von 15cm.  Empfohlen wird den Teig nun zwei Stunden im Kühlschrank ruhen zu lassen. Es geht aber auch ohne Ruhe Zeit. Ich habe keinen Unterschied gemerkt 😉
  3. Nun gehts ans Äpfelwaschen und Kleinschneiden in Stücken von etwa einem Zentimeter. Die Blaubeeren werden auch gewaschen und dann mit den Äpfeln in einer Schüssel vermengt.
  4.  Agavendicksaft, Vanille und Zimt rührt ihr mit unter die Früchte. Die gehäuften zwei Esslöffel Mehl zieht ihr unter die Füllung. Nun könnt Ihr die Füllung in die mit  Teig eins ausgelegte Backform füllen.
  5. Zu Guter letzt legt ihr den restlichen Teig als Haube über die Füllung. Drückt sie leicht an und drückt die Ränder mit einer Gabel zusammen. Mit der Gabel piekst Ihr die Teighaube dann noch etw 5 mal ein. Danach ist es Zeit für den Ofen. Dort benötigt der Pie etwa 50 Minuten bei 200°C bis er fertig ist.
  6. Am besten genießt Ihr in danach noch warm mit leckerem Vanilleeis 😉

 

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